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gentlich zwey, (der Ausgong sey männlich oder weib-lich), nur durch einen T 0 n fa l l , wie durch einesanfte Eäsur getrennte Verse sind. Eben so na-türlich tönen in der Romanze die Assonanzen*),d. i. der ähnliche Klang und Ausklang der zweptenund vierten Zeile. Alle aus dem Latein entsprosseneSprachen waren reich an solchen, so daß man ihnenkaum entgehen konnte; und da die begleitende Gui-tarre, die Melodie, der milde Himmel, der Athemdes Sängers selbst, geschweige Sinn und Zweck desGesanges dergleichen Ausklanger federten und liebten,so wiederholet sich oft bis zum Ende des Liedes hin-aus Ein Heller Vokal, oder Ein sanfterTonfall zahllos. Dem Ohr der Spanier ange-nehm : denn es war, der Beschaffenheit ikrcr Spracheund dem Vorbilde der Araber nach, daran gewöhnet.Die Araber nämlich, so wie mehrere morgcnländischeVölker halten die Gewohnheit, in Reimen zu kom-p l im e ntiren **), und in Gedichten, zumal heroi-scher Art, aus unterthaniger Höflichkeit sogar mitEinem und demselben Reim das ganze Gedichthindurch endlos zu reimen. Einiges von diesem Geistwar in die spanische, stcilisch'e und andre den Ara-
*) In der spanischen Poetik machen die Assonanzenund ihre Verrheilung beynahe das Hauptwerkaus. S. die Boetica Lspanola por ^uanOiar Bengito. Barcelona 1705- Die lHlvacks Lonsonantes füllet sie zur Hälfte.
Bb^rliini cnin al I i tc r ai i 0 n e aviäissiinaesunt anres Araduin. S. Alb. SchüttensVorrede zu seiner Blumenlese arabischer Gedichtehinter Erpenius Grammatik.