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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 12 (1821) Früchte aus den sogenannt goldnen Zeiten des achtzehnten Jahrkunderts
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164 Früchte aus de» sogenannt-P a n.

Allenthalben, o Pan, antwortet die bräutliche EchoDir; Melodie und Braut ist Dir die ganze Natur.Reiche die Flöte mir.Nur mit dem Stabe des HirtenTönt sic; der Unschuld singt bräutlich die ganze Na-tur. "

Bacchus und Ariadne.

Menschen erheitern war, o Du Gott, Dein fröhli-cher Wahnsinn,

Und Du erheiterst sie selbst nur durch fröhlichenWahn.

Dafür gaben die Götter Dir Deiner EmpfindungenMitklang,

Eine Errctterin ward Deine Gerettete froh.

Fahre dahin, beglückendes Paar! Und der Nüch-terne Kalte

Bebe dem Wagen zurück, eh' ihn der Tigererfaßt.

Pandora.

Alle Seeligkeiten entstehn der Büchse Pandorens;

Armen Sterblichen uns blieb nur das Hoffenzurück. "

Reicher Gewinn! Der Genuß erschlafft und ermü-det; die Hoffnung

Stärkt und erhebt den Muth, bahnet zu Thatenden Weg.

Und die Getreue verläßt auch den Sterbenden nicht.

O Geliebte!

Ewigkeiten hindurch fliege mir munter voran.