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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
Entstehung
Seite
319
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Erster Th eit.

3lH

Und ewiger Wahrheit, tausendfältiger

Verwandlung fähig, und doch stets dieselbe.

Der Menschheit BlütheN blühn nach Jahres-zeiten,

Ein Garten, bicr und dorr umhergepflanzt,

In schönerm Glanze hiev, dort neuverjüngt

Aufblühend; aber seine Wurzel ist

Unsterblich. Und, was die Vernunft ver-nimmt,

Vernahm sic; was g e sc h i eh t, das wirdGeschichte,

Thierisch und Menschlich. Laßt uns Menschenseyn.

Der Menschheit Schwingen sind Verstandund Herz,

Und ihre Schwungkraft Reiz und Grazie