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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
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301
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Erster Th eil, 3or

Der Alte.

Soll dies rosige Kleid dich deinem Alter entfernen?Durch ein geliehenes Haar machst du dem Tode

dich fremd ?

Freund, er kennet dich gnug an jeglicher Runzel

der Stirne;

Deine Glatze, sie ist ihm ein gebietender Thron.

An den Spiegel.

Blankes künstliches Glas, das, wenn es kothiges

Silber

Nur von hinten bestrich, alle Gestalten unszeigt,

Und schnell alle Gestalten ohn' alle Spuren hinweg-nimmt !

Du, des Hoflinges Bild, Spiegel der artigenWelt:

Dich zum Freunde begehrt jedwede buhlende Schöne;

Weder haben, noch seyn mag ich dein thörichkcsDing.