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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
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Erster Th eil.

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Sie zogen. Doch der kühne Normann - Reiter

Durchstrich so wild und kreuz und queec das Land!

Die Dichtkunst rief. Umsonst.Dort folg'

ich ihm nicht weiter."

Spruch sie und neigte sich nnmuthig und verschwand.

So bin Ich Dichtkunst, sprach der Reimbe-gleiter,

Und treff' ich ihn, ergreif ich hurtig den Ver-stand."

Die Trichternasen. *)

Dbscuranten fliegen umher. Mit gebreiteten FlügelnSchweben bei Nacht sie hin, wo nur ein Licht-chen erscheint;

Gräflich ist ihr Schatten ; die Trichternasen, sie saugenSchlafenden Menschen das Blut, Blut und dieSeele mit aus.

Gar fein fühlend sind diese Gespenster. Beraubet

der Augen,

Sichet das Nachtgeschöpf, wie mit dem sieben-den Sinn.

Jaget mit Stecken sie fort, laßt auf sie KatzenO nein doch!

Lasset die Sonn' aufgehn, und sie sind alle verscheucht.

*) Vespertilio Spectrum. luuu. Der Flatterer,die Lrichlernase; Brasil. Andira.

Schreker.