Erster Th eil.
79
Die Schülerin.
Seit mein Eittiggeliebtek der Führer meiner Ger
danken,
Meiner Entschließungen ist, folg' ich ihm willigund froh,
Folge dem ewigen Strahl, der glanzend in ihm so
gewaltig
Mir die Seele regiert, Leben und Willen mirschafft,
Kühn zu betreten den Weg, der ohne Irren den
Pfad mich,
Tugenden, Euren Pfad führt zum unsterblichenRuhm.
Langsam folg'ich ihm zwar; wie viel er auch Kräfte
mir leihet
Jetzt mit weisem Gespräch, jetzo mit lehrendemBlick;
Dennoch folg' ich ihm-stets, dcM lieben Glanz,
und ereil' ihn
Mit verdoppeltem Schritt, dort, ns er stehet,am Ziel.
Der goldene Pfeil.
Nicht mit dem Bleigeschoß, mit dem goldnen Pfeile
der Freundschaft
Traf die Liebe mein Herz, traf es im Innersten mir,