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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 15 (1821) Gedichte ; 1
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*) -^^en Gedichten, Bilder und Trau-me, hätte ich gern einen noch bescheidenem Namengeben mögen, wenn ich einen solchen gewußt hatte.Es sind Juqendbildec und Jugendträume, die, sowenig sie Gedichte seyn mögen, ihrem Verfasser denNamen eines Dichters zu erwerben auch ganz undgar nicht im Sinne haben. Sie wurden nicht zumDruck geschrieben, sind zum Theil zwanzig Jahrealt, dazu sehr nach der alten Weise, d. i. äußerstsimpel. Von Jugend auf dünkte es mich, daß sichdie Prose viel mehrern Schmuck des Wort - undPeriodcnbaues erlauben dürfe, als die Poesie; derSchmuck der letzten sey hohe Einfalt und eine aus-serst wahre, tief-eingreifende Bildung der Ge-danken, d. i. Dichtung. Ich bitte also auch dieseKleinigkeiten nicht als Kunstwerke höherer Art, son-dern als alte Verse oder gar als Prose zu lesen.

*) Aus der Vorrede zur dritten Sammlung der z e r-streuten Blatter. 1787.