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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 8 (1821) Stimmen der Völker in Liedern
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52 ^ IX. Lieder der Wilden.

müßig und die Frauen arbeiten. Musik und Tanzlieben sie mit Leidenschaft. Ich habe einige Liedergesammelt und übersetzt, die uns einen Begriff vonihren Gebrauchen und Sitten geben können. Siehaben keine Verse; ihre Poesie ist nichts als einegebildetere Prose. Ihre Musik ist einfach, sanft,und immer schwcrmüthig."

Der König.

Wie heißt der König dieses Landes? Am-panani. Wo ist er? In der königlichenHütte. Führe mich vor ihn. Kommst dumit offner Hand?> Ja, ich komme als Freund. Du kannst hineingehen.

Heil dem Fürsten Ampanani l Dir auchHeil, weißer Mensch; ich bereite dir eine gute Auf-nahme. Was suchst du bei uns? Ich will diesesLand besehn. Deine Schritte und Blicke sindfrei. Aber, schon sinken die Schatten, die Stundeder Abendmahlzeit naht.

Sklaven, bereitet auf den Boden eine Matte,und bedeckt sie mit breiten Blattern des Bananasbaum.

Tragt Reis, Milch und reife Früchte auf. Geh,Nchale; das schönste meiner Mädchen bediene diesenFremdling, und seine jungen Schwestern belustigendas Mahl mit ihren Tänzen und Gefangen.