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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 8 (1821) Stimmen der Völker in Liedern
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489
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Fünftes Buch.

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Laßt uns tanzen, laßt uns springen!Denn die Wellen, so die WindeLieblich in einander schlingen, '

Die verwirren sich geschwinde.

Wenn die buhlerische LustSie verschlaget an die Kluft,

Tanzt der Fluchen Fuß im SprungeWie der Nymphen glatte Zunge.

Laßt uns tanzen, laßt uns springen!Denn der bunten Blumen Schaar,

Wenn auf ihr bethautcs HaarDie verliebten Weste dringen,

Geben einen lieben Schein,

Gleich als solltens Tanze seyn.^

Laßt uns tanzen, laßt uns springen!Laßt uns laufen für und für!

Denn durch Tanzen lernen wirEine Kunst von schönen Dingen.