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Vlll. Deutsche Lieder.
Wohin, wohinaus, du schöne Magd?
Was machet ihr hier alleine?
Wollt ihr die Nacht mein Schlafbuhle seyn.
So reitet ihr mit mir Heime.
„Mit euch heimreitcn, das thu' ich nicht-Kann euch doch nicht erkennen."
„Ich bin der Herr von Falkenstein,
Und thu' mich selber nennen."
„Seyd ihr der Herr von Falkenstekn,
Derselbe edle Herre,
So will ich euch bitten um 'n Gefangnen mein-Den will ich haben zur Ehe." —
„Den Gefangnen mein, den geb' ich dienicht,
Im Thurm muß er verfaulen!
Zu Falkenstein steht ein tiefer ThurnWohl zwischen zwei hohen Mauren." —
, „Steht zu Falkenstein ein tiefer ThurnWohl zwischen zwei hohen Mauren,
So will ich an die Mauren stehn,
Und will ihm helfen tcauren." —
Sie ging den Thurm wohl um und wiederum:
„Fcin'slieb, bist du darinnen?
Und wenn ich dich nicht sehen kann,.
So komm' ich von meinen Sinnen."