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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 8 (1821) Stimmen der Völker in Liedern
Entstehung
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379
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Drittes Buch.

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Wer unfern Namen nur wird nennen,

Dem soll er klingen süß und hold:

Und mancher Große soll bckcnmn,

Der Ruhm scy etwas mehr als Gold.

Und wenn uns Glückes EigenwilleAuch keine schwere Schatze leiht;

So finden wir in Armuth Fülle,

In Mäßigung Zusrüdenhcit.

So oft das Jahr wird wi.derkchrcn,

Wird cs uns Segen gnug verleih«;

Für wenig Wünsche viel gewahren,

Für wenig Mühe hoch erfreu».

So lieben wir mit frohem Schritte

Uns Hand in Hand durch's Leben wett.

Die süß« Ruh krönt un're Hütte,

Und süße Kinder unser Belt.

Wie wird es dich, wie mich vergnügen,Wenn um mein Knie sich jedes schlingt,

Und dich mir in den zarten ZügenIm Lallen dich mir wiederbringt.

So schleichet uns, wie ferne Lieder,

Des Lebens Abend sanft herbei:

Du liebst in deinen Mädchen wieder,

Ich blüh' in meinen Buben neu.