Drittes Buch.
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„Besänft'ge dich, mein Liebchen, sieh,
Du bleibest heim in Ruh,
Im lieblich schönen Engclland;
Kein Feldziehn kommt dir zu l
Nicht blut'ger Krieg, der Friede sanftIst für dein sanft Geschlecht;
Auf schöner Burg ein Freudenfest,
Nicht Lager und Gefecht!
Mein Röschen soll hier sicher seynIn Lust und Saitenspiel,
Jndeß ich unter scharfem SpeerDen Feind aufsuchcn will.
Mein Röschen glanzt in Perl' und Gold,Zndcß mich Stahl umhüllt!
Mein Liebchen tanzt hier Freudentanz,Wenn dort mich Schlacht umbrüllt."
„Und, Edler, den ich auserkanntZu meiner Liebe Wacht,
Hab', wenn ich weit entfernet bin,
Hab auf mein Röschen Acht!"
Und nun erfcufztc tief der Held,
Als brach' ihm ganz sein Herz,
Und Rosemund', ach! sprach nicht mehr.Kein Wort nicht mehr für Schmerz.
Und freilich könnt' ihr Scheiden seynFür beider Herz so schwer,