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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 8 (1821) Stimmen der Völker in Liedern
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V» Lieder aus dem Süd.

Unterm Schall der Hellen ZinkenFanget an das Lanzenwerfcn,

Wird so warm und so verwirret,

Daß es eine Schlacht erscheinet.

Aber Gazuls tapsre RotteTragt in allem Dank und Ehre,

Keine Lanze schleudert Gazul,

Die nicht.eine Tartsche treffe.

Von Balconen und von FensternSchauen zu die Mohrendamen.

Unter ihnen auch die schöneMohrin Zaida, die aus Zceres;

Aber jezo salb gekleidet,

Falb um ihrer Trauer willen:

Denn ihr hat der tapfre GazulIhren Bräutigam getödtet.

Wohl erkennt sie ihren Gazul,Kennet ihn am Wurf der Lanze,

Denket an verstoßne Zeiten,

Da einst Gazul ihr noch diente,

Und sie ihn so übel ansab,

So undankbar seinem Dienste!

Und je starker er sie liebte,

Immer nur noch undankbarer.

Dieses krankt sie jezt im HerzenSchmerzlich , sinkt in Ohnmacht nieder;Endlich da sie wieder zu sichKommet, spricht ihr Mädchen also: