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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 8 (1821) Stimmen der Völker in Liedern
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152
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IV. Lieber aus dem hohen Nord»

Zekulo im Zorn erhob die Stimme:

Ist deis deine Treue, deine Seele,

Die du mir bei deinem Gott geschworen!

Schnell, Untreue, gib die GoldgeschenkeMir zurück und geh, zu wem du wollest.

Recke aus die Hand." Betrogen reckteSie sie aus, zu geben die Geschenke;

Aber eine böse Schlange stach sie.

Zekulo mit seinem scharfen SabelHieb ihr ab die rechte Hand der Untreu.

Sprach zum Bascha:Herr! es ist dein Glück noch !Diese rechte Hand war mir gegeben,

Nimm den Rest nun, jeder hat das Seine."

Knirschend rief der Bascha:kühner Jüngling»Und das wagst du hier in meinem Divan?

Bist du tapfer wie du keck bist, Jüngling,

Aus , hinaus zum Zweikampf!" Und der JünglingNahm mit Freuden an den Zweikampf. BeideReiten mit Gefolge auf die Ebne;

Doch das Schicksal war dem Bascha widrig,

Und der Jüngling mit dem scharfen Sabel,

Spaltet Mann und Sattel. So gerieth dirDeine Untreu, schlechtbetrognes Mädchen.