X, Preißschriften,
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Beschluß,
Die Hauptsätze meiner Abhandlungwären also diese:
z) Dann ist die Dichtkunst am wirksamsten, wennsie wahre Sitten, lebendige Natur darstellt;sind die Sitten gut, stellet sie die lebendigeNatur zu guten Zwecken dar, so kann sie auchgute Sitten wirken, und lange erhalten.
2) Unter den Hebräern wies Gott, welches oerZweck der Dichtkunst sey, auf welche und zuwelchen Sitten sie wirken müsse; das Volk bliebder Absicht des Gottes, der sie begeisterte, un-endlich zurück; und unter den Griechen warddie Dichtkunst nach guten Anfängen und miteinzelnen herrlichen Ausnahmen, Mythologie,Machwerk, schöne Kunst, Mährchen und end,lieh mit die Verderberin ihrer Sitten.
?) In Rom war sie unabhängig vom Staate:gut, aber roh, so lange die Sitten gut waren;unnütz, müßig oder böse und verschlimmernd,in dem Maaße als diese sielen, Unter Nord-länder», Arabern und allen einzelnen thätigenVölkern hatte, und erhielt sie den Charakterder Nation i«i Guten und Bosen,