IV. Gedanken einiger Bramanen. t85
Wer von den Göttern Gaben erhält, und weihet der
Gaben
Keine zum Danke zurück, der begeht an den Himm-lischen Diebstahl."
Also wer nur für sich das Mahl bereitet, der isset
Brot der Sünde. Was lebt, empfing vom Brote
das Leben ,
Brot erzeugte der Regen, den Regen gaben dir
Götter,
Huld der Götter erwarben der Menschen gülige
Werke,
Gütige Werke kommen von Gott; so lebet die Gott-heit
Allenthalben in Allem mit ewig-rollendem Kreise.
Wer dem göttlichen Kreise nicht folgt, der lebet ver-geblich.
Unerbetene Wohlthat.
Sieh, wie die goldene Sonne die Blume öffnet am
Morgen,
Sieh, wie der silberne Mond milde mit Thau sie
erquickt,
Ungebeten ; so strömt der erfrischende Regen zur ErdeUngebeten; so thut auch der Gutmüthige Guts.