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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 9 (1821) Blumenlese aus morgenländlichen Dichtern
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185
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IV. Gedanken einiger Bramanen. t85

Wer von den Göttern Gaben erhält, und weihet der

Gaben

Keine zum Danke zurück, der begeht an den Himm-lischen Diebstahl."

Also wer nur für sich das Mahl bereitet, der isset

Brot der Sünde. Was lebt, empfing vom Brote

das Leben ,

Brot erzeugte der Regen, den Regen gaben dir

Götter,

Huld der Götter erwarben der Menschen gülige

Werke,

Gütige Werke kommen von Gott; so lebet die Gott-heit

Allenthalben in Allem mit ewig-rollendem Kreise.

Wer dem göttlichen Kreise nicht folgt, der lebet ver-geblich.

Unerbetene Wohlthat.

Sieh, wie die goldene Sonne die Blume öffnet am

Morgen,

Sieh, wie der silberne Mond milde mit Thau sie

erquickt,

Ungebeten ; so strömt der erfrischende Regen zur ErdeUngebeten; so thut auch der Gutmüthige Guts.