II. Das Rosenthal.
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Reicher, gebrauche das Gut, das zum Gebrauche
dir Gott gab;
Wer nicht säet, dem wachst nimmer ein fröhli-cher Halm."
Die lieblichste Traube.
Willt du wissen, 0 Mann, wem deine süßeste TraubeWohl am süßesten schmeckt? Sende dem Lech-zenden sie.
Das offne Äuge des Tobten.
Ein König sah im Traum einst seiner altenVorfahren Einen, der vor hundert JahrenRegieret hatte. Asche war sein Leib;
Doch seine Augen, offen in dem Sarge,
Sie blickten hell umher. —^ Er fragt die Weisen,Was das bedeute? Und ein Frommer sprach:„Mit offnen Augen sichet er sein ReichIn fremden Händen, ohne Rast und Ruh."
O wie viele, wie hochberühmte decket die Erde;
Und sie verließen auf ihr keine wohlkhatige Spur jAber Nuschirwan lebt, noch unvergessen im
Tode,
Er, der gerechte Fürst, Er, der gutthätigeMann.
Herders W, z« sch. Lit. u.Kunst. IL, Z