Druckschrift 
3 (1853)
Entstehung
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376
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Alle standen festgebannt, lautlos, nur des Uriba-sche's Kalter wimmerte und jammerte und die Zähneklapperten ihm.

Das ist rack aus gewesen," sagte der Jörgtoni,der den Zerschmetterten untersuchte. Man lud ihnauf zwei zusammengebundene leere Schlitten, deckte ihmmit dem Kittel, den man ihm auszog, das Gesicht zu,drei Mann spannten sich vor, und auf mühsamen Um-wegen auf dem eingefrorenen Bache führte man dieLeiche nach dem Dorfe. Der Sohn des Uribascheging hinterdrein, in der einen Hand trug er die Mützedes entseelten Vaters und wischte sich damit die Thränenab, die alsbald gefroren, in der andern Hand trug erein groß Stück Brod, das dem Vater aus der Taschegefallen war; er sah wehmüthig darauf, man wußtenicht ob aus Kummer, oder weil er nicht wußte, ober dreinbeißcn solle.

Brost folgte still und matt, es fror ihn mächtig,als aber die Ziehenden abwechselten, spannte er sichselbst auch vor, und die Anstrengung brachte ihn zuneuer Kraft.

Im ganzen Dorf war Jammer und Wehklageüber den so jähen Tod des Uribasche, und ein Jedeswollte sein bester Freund gewesen sein und hatte schöneThaten von ihm zu erzählen, besonders die Frauen,die sich auch hier am zahlreichsten cinfanden, stimmtendarin überein, daß man solch' einen braven Nacht-wächter nie mehr bekomme, diese hatte er immer pünkt-lich geweckt, wenn sic eine große Wäsche hatte, jenerhatte er eine verlaufene Gans heimgebracht und einer