Druckschrift 
3 (1853)
Entstehung
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beseligt durch diese Auszeichnung, er gab auf alleFragen bescheidene und wie cs schien genehme Ant-worten, er widersprach nicht als man ihn für einengroßen Hofbesitzer hielt und nahm sich nur vor, dieseVoraussetzung zu einer Wahrheit zu machen; dabeischaute er oft wie verlegen um, er wollte sehen, obNiemand bemerke, welche Ehre ihm zu Theil wurde.Es gingen aber Menschen vorüber, die ihn nicht kannten.Dennoch sah er wohl, daß sie in der Ferne stehenblieben. Als er entlassen wurde ging er aufgerichtetdurch die Alleen heimwärts, die Bäume waren nocheinmal so grün, der Himmel noch einmal so blau unddie Vögel sangen so lustig wie noch nie und zumErstenmale spürte er die Wirkung des Bades, einewohlthätige Wärme überströinte sein ganzes Wesenund als er zu Frau und Tochter kam, war er glückseligund wiederholte immer und immer, daß dieser Tagsein höchstes Glück sei. Er mußte sich niedersetzen, sohatte ihm die Freude fast wie ein Schreck die Knieeangegriffen, diese Ehre schien zu schwer für ihn undals jetzt ein erwünschter Besuch, der Vetter Waldhorn-wirth eintrat, blieb Diethelm auf seinem Stuhle sitzenund sagte mit verklärtem Lächeln:

Wärst du nur um eine Stunde früher gekommen,da hättest du sehen können, wie die Fürstin von **mit mir gesprochen hat, grad so wie ich jetzt mit dir,so freundschaftlich, so herztreu. Ich hätt' einen Fingervon der Hand drum geben, wenn ich ganz Buchenberghätt' daneben stellen können. Aber erzählen mußt's.Sie müssen's Alle wissen."