Druckschrift 
3 (1853)
Entstehung
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Einmal sprach er eifrig und ganz allein mit einemfremden Händler und cs verbreitete sich rasch die Sage,daß er im Aufträge dieses, der noch gar nichts eingc-kauft hatte, die Händel abschließe. Diethclm merktebald, daß sein Auftreten dem Markte eine ganz andereWendung gegeben hatte, cs kamen schon Unterhändler,die sich im Aufträge Ungenannter nach dem Wieder-verkäufe erkundigten, eine Weile stockte er und gedachtemit mäßigem Gewinn darauf einzugehen, aber derReppcnbergcr hatte Recht, jetzt im hohen Verkehr, woAlles im Trab geht, kann man nicht Hufen und rück-wärts fahren, wenn Alles vorbei ist, dann läßt sichein guter Treffer machen, dann hat man die ganzeGeschichte allein in der Hand, drum jetzt nur muthigvorwärts. Und immer neue Zahlen stellten sich in dieSchreibtafcl Diethclms, er hatte schon dreimal dieSchreibtafcl in die Tasche gesteckt und die Hand daraufgelegt mit der Versicherung, daß er sie nicht mehr her-austhue, und wenn er die Sachen halb geschenkt be-käme, er gehe nicht weiter in's Wasser, als er Bodenhabe; aber Alles schrie über seine Bescheidenheit, so einMann, wie er, könne dreimal den Markt auskaufenund dieser Ruhm stachelte ihn immer wieder auf'sNeue, denn er sah, wie seine prahlerische Bescheidenheitihm immer mehr Vertrauen an den Hals warf. DerGedanke, wie sehr er dieses Zutrauen täusche und viel-leicht ganz betrüge, zuckte ihm wieder durch die Seele,aber jetzt fand er eine rasche Aushülfc: Da ist derSteinbauer, der so heilig thut, wie ein frisch vomHimmel geflogener Engel, und ohne Widerrede gibt