Druckschrift 
5 (1882) Alexander der Grosse
Entstehung
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L (Laiigknscheidtsche Verl.-B.l Engl. II. Fr;

«eit einem Mcnschcnalter hat die SpraH^^ Wissenschaft, früher fast ausschließlich de»alten klassischen Sprachen zugcwandl, erst diedeutsche, dann die anderen lebenden Kultnr-sprachen in ihr Bereich gezogen und dadurcheinen nie geahnten Ansschwung genommen.Die ans solchen Studien süßenden Lehrer habenin unseren Unterrichtsanstalten allerdings dasgrammatische Wissen bedeutend gefördert;allein das Können, die lebendige Hand-habung der fremden lebenden Sprache bliebdoch rühmliche Ausnahmen abgerechnethinter den Bedürfnissen der Zeit zurück.

Dem in der Regel ans einer nicht so hohenwissenschaftlichen Stnse stehenden Privat-Un-terricht gelang cs nur selten, diese Lücke zu er-gänzen, so daß eine Fertigkeit im Gebraucheder Sprache fast nur in gcreifterem Alter zuerwerben war, und zwar entweder durch denAufenthalt im Lande selbst oder, in den weit-aus meisten Fällen, dnrch Selbststudium.Für letzteres aber fehlte es an brauchbarenHilfsmittel».

Die Erlennlnis dieser Mängel rief vor38 Jahren die nachstehend besprochenen Ori-ginal- Unterrichtsbriefe hervor.

Die wichtigste Errungenschaft der MethodeTonssaint-Langenschcidt beruht in der (durchtanscndsältigeAnerkennnngbestätigten) THat-sache, daß die Methode jedem, der lernenwill, die Möglichkeit bietet,

sei» eigener Lehrer

zu werden, ohne an kostspiel. Privat-Untcrricht,bestimmte Lehrstunden -c. gebunden zu sein.

Eine der Hauptursachcn dieses Resultatswar augenscheinlich die, nur dieser Methodeeigene, wirkliche Vertretung der be-tresst Nationalitäten in der Person derVers.: Jede Spr. ist von einem Engländer, bzw.Franzosen u. zweien, bzw. einem Deutschen vonvornherein gemeinschaftlich bearbeitet.

Von diesen Verfassern wirkten die Pro-fessoren Lloyd, bzw. Toussaint hier inBerlin seit länger als 25 Jahren als Lehrerihrer Muttersprache; ihre prakt. Erfahrung imSprach-Unterricht an Deutsche brachte denWerken großen Nutzen. Prof. Langenscheidtdagegen vertrat das deutsche Element unddiente der Sache mit seiner method. Erfah-rung. Prost vr. van Dalcn kam außerdemdem engl. Unterrichte mit seiner wissen-schaftlichen Sprachkcnntnis zu Hilfe : so daßvon seiten derGrammatik »nd Methodikalles geschehen ist, um beide Werke möglichsterVollkommenheit entgegen zu führen.

. pft'ilst-IIiilcrriclMir. (Berlin 8W 48.)

DieAllg. Schnlztg." sagt hierüber:!vie nur immer ein tüchtiger Lehrer denUnterricht mit derlebendigen Stimme" erteilt,so verhandeln die Verfasser aufs gründlichstemit ihren Schülern und überbieten dabei nochden besten Lehrer dadurch, daß sie, was in derlebendigen Persönlichkeit unmöglich ist, zweiSprachmeister zu gleicher Zeit sind, indem beideNationalitäten zu einer Persönlichkeit zu«sammenschmelzen, wodurch eine doppelte kehr»kraft zu einer mächtigen Potenz wie zusammen«gewachsen ist, die so das rein Unmögliche leistet."

Eigentümlichkeiten dieses Unterrichts.

1) Es wird dem Schüler keine jener großentrockenen Grammatiken in die Hand ge-geben, deren Anblick allein manchen ent-mutigt, sondern der Lehrstoff wird ihmin kleinen Quantitäten, aber stetsin großer Mannigfaltigkeit geboten.

2) Ein sittcnreiner Roman dient dem Unter-richte zur Grundlage und macht das ganzeStudium spannend und unterhaltend.

3) Der Schwerpunkt liegt in der Angabeder Aussprache nach dem T.-L.schcnSystem, das sür die Sprache das ist, wasfür die Notenschrift die Musik. Jeder, derdeutsche Druckschrift richtig liest, vermagdanach auchdie fremdeSprachezu sprechen.(Man vergleiche die Urteile auf S. 3 u. 4.)

4) Vortrag allgemein verständlich.

5j Sprechen,Lesen und Schreibenderfremden Sprache von der 1. Stunde an.

k) Jeder Brief bringt die Lösungen der Aus-gaben des vorigen.

7) Vervollkommnung auch im Deutschen.

8) Vorkenntnisse oder besondere Fähigkeitenwerden nicht vorausgesetzt. Dagegen wirdAnstrengung und Einsetzung der edelstenKräfte des Selbststudierenden verlangt.

9) Jede Sprache ist für sich besonders bear-beitet, so daß die Wahl srei steht, mit Engl,oder Franz, zu beginnen.

191 Auch Geübteren Vervollkommnung.

Erfolge der Methode Toussaint-Langenscheidt.

Die Verfasser können mit klenuxtkuunxkonstatieren, ckass äervon iknen vertretenenLacks ckis (lenkbar grössten ^nerken-nnngfen rn teil xsvorcken s!:

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