II. Antiquarische Aufsätze.
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Popens
sterbender Christ an seine Seele.
Abensfunke, vom Himmel erglüht,
Der sich loszuwinden müht!
Zitternd - kühn, vor Sehnen leidend,
Gern und doch mit Schmerzen scheidend —
End' 0 end' den Kampf, Nätur!
Sanft ins LebenAufwärts schweben,
Sanft hinschwinden laß mich nur!
Horch! mir lispeln Geister zu:„Schwester-Seele! komm zur RUH!"
Ziehet was mich sanft von hinnen?
Was ists, das mir meine Sinnen,
Mir den Hauch zu rauben droht?
Seele sprich, ist das der Tod?
Die Welt entweicht! Sic ist nicht mehr!Harmonien um mich her!
Ich schwimm' im Morgenrot!) —
Leiht, 0 leiht mir eure Schwingen,
Ihr Brüder - Geister ! helft mir singen:
„O Grab, wo ist dein Sieg? wo ist dein Pfeil,0 Tod?"