II. Antiquarische Aufsätze.
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die umherwatidernden Seelen der Abgestorbenen auf,zumal es ei» sinnlicher Begriff ist, daß di Seelevon ihrem Körper, der Vater von seiner Familie,der Hausherr von feinem Hause sich ungern scheide.In den ältesten Zeiten wurden die Tobten in oderneben ibrc» Wohnungen begraben; dadurch mußtedieser Glaube noch tiefer wurzeln.
Nichts komlnt dgher auf Etruskischen Denkma-len häufiger vor, als Bildet d»r Laren; nie aberunter allen hundert Borstellungen kommen sie alsSkelete vor. Sie sind ganze Gestalte», Gestaltenvon beiderlei Geschlecht, wie dstse Nation sich auchdie Manen und Furien dachte. Kein Todter wirdje als cin Skelct in jene Welt geführt; es ist entwederdas Bild des Todren oder eine bald nackte/ bald be-kleidete Gestalt des Menschen*).
Nun war cs aber sehr natürlich, daß, da derBegriff von I^arva als von einer Todtcnerschcinungder Sprache einheimisch war, und viele Ableitungensich aus ihm gebildet hatten, die Römer dem grie-chischen Skelet, für welches sie kein.» Namen bat-ten , den Namen I^arva gaben. Indessen war undblieb dieses Nur eine übergetragene Bedeutung, sodaß B. in Apulejus gerichtlicher Verthcidigung**)
*) S, I?388er. plot, ülrnsc. keerslipoiu, ael Oem-8ter 6orii Insc» 1'. III. lVIees, bltriese. etc.
") Hiccine <?8li sceletus? bucccinc L8t larva?etc, Uelit. LlLSSub. n-