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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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^ 64 Ik. Antiquarische Aussatze»

seinem Knie sitzt der Vogel, der den entflogene»Schmetterling, die Seele, auffangt; was kann esanders bedeuten, als den entseelten Leichnam? *)Dort führt Pluto die Seele hinweg: Merkur öffnetdas Todtenhaus; ein Skelet liegt daneben; **) waskann es bedeuten als >vas seine Gestalt zeigt? denemseelten Leichnam. Hier ist ein Todtcnhaupt: ***)der Schmetterling fliegt über demselben: der Aschcn-krug, die Mohnblume, das Rad des Verhängnissessind daneben; was kann das Haupt bedeuten, alsden Ueberrest des Tobten, dessen Asche die Urne em-pfing, der von der Blume des Schlafs cingeschläfert,in Friede schlummert, nachdem ihn das rollende Raddes Schicksals stürzte; die Seele schwebt über deintobten Leichnam. So auf andern Denkmalen, selbstden barbarischen Stein nicht ausgenommen, auf denLcssing seine Hypothese fast allein bauetc; die ge-streckte Stellung zweier Gestalten auf ihm zeigt, waSsie bedeuten, st)

Die

*) Lpon» lVliso. 7.

**) 6orii inser. ll'» I. p, 582.

*") kicetti HieroZI. p. 156» Gestreckte Skelette silbakiretti inner. p. 17.

st) S. 6orii inner» I» p> 44b. (Uasssri gemin,nnttrik. l?. II. p. 248.) Seiner Kunst nach istder Stein keiner Aufmerksamkeit werth; einer dersogenannten magischen, gnostischen oder basilidia-Nische» Steine, voll unzusammenhangendcr grie-chischer Buchstaben und barbarischer Töne. Denmystischen Sinn der Vorstellung zu enrrathscln,

lohnet