II. Antiquarische Aufsätze. 46r
auf die fortwährende Liebe der Eltern zu ihren Kin-dern oder der Ehegatten unter einander gehabt ha-ben? da so manche Grabfchrift und andre Vorstel-lungen es deutlicher sagen, a) Warum sollte dasNest von jungen Vögeln, zu dem die Alten fliegen,k)warum so oft dieser sich aufschwingende Adler / <:)jener Phönix, cl) diese fliegende Schwane, <-) end-lich insonderheit jene so häufigen Göttcrmahlzeiten k)ohne Gedanken dahin gebildet seyn? Aus Münzensowohl als aus andern Ehrendenkmalen der Römerweiß man, daß bei ihnen diese Art symbolischerSprache fest bestimmt und gegeben war und von rö-mischen Denkmalen ist hier meistens nur die Rede.
Endlich die Vergötterung der Kaiserund Kaiserinnen; wenn hier ein Adler, dorteine I^rraiksr-r den neuen Gott, die neue Göttinzum Himmel tragt. Z) — Verzeihen Sie. DerGlanz dieser gar zu hoch getriebenen römischen Pracht,
n) Oraler. p. 806. 681. n. 8.k>) Ksllori laonum. ÜA. roz.
0) Oorii iaser. I. p, igi.z6o> bei Boiflard, Gru->ter oft, ?r»5ser. lue. '14 III, lab, 57. 60. 83 .Er war ein gewöhnliches Bild der Vergötterungbei den Römern.
, 1 ) I^gbrerri ir,5eripl. S. 878.
es Oraler. p. 700. 11. g.
1) Oorii iascr. I. p. go. ()g, II. p. 22, 2 oi 8 Li>rii.lnb. 8i> lVIurnl. insor. I'. III. izg.!>.
tz) S. die Lelnrirnmli» Hom, lab» g. 37 . »i.