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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 11 (1821) Römische Literatur. Antiquarische Aufsätze
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II. Antiquarische Aussätze.

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legenheit gaben» Oft sind blasende Tritoncn um sicher, *). eine 2lrt von Vergötterung, zu der die Fatbei der Ino, des Melicertcs u. a. einlud. Jetztsitzt der Genius ohne Flügel auf einer Muschel undbälc den Schmetterling in die Höhe: **) jetzt sitztPsyche auf einem Schiff von Delphinen gezogen undrudert selbst. ***) Die Vorstellung ward endlich sobekannt und allgemein, daß man den Schmetterlingoder die Psyche gar wegließ und blos die schiffenden,fahrenden Genien zur Verzierung brauchte. Aus an-dern Grabmalern sind sie in einer Art von fröhlichembacchischen Zuge; sie blasen, auf spielenden Centaurenreitend; wie denn dergleichen Züge, theils als Bil-der der Fröhlichkeit, theils bisweilen als Anspielun-gen auf die Vergötterung der Ariadne, oder auf dieFreuden der andern Welt, bei Todtenmalen sehr ge-liebt wurden, ff) Es wäre unnütz, die andern Spieleder Genien zu durchgehen, die bald ein Andenken

*) l^orii inscr. p. Z44, III. iabi» 78. Lellori Irro.6A. 5.

") Ogis iab. 27» 6c>rii inscr. III. lab. iz. eineArt der Vergötterung auf einer Muschel derVenus.

*") Winkelmann ckegcrixt. äu cad. de Zloscli x.rz8. n. goo. Psyche mir der Fackel auf einemWagen von Genien gezogen, in den Lüften1.icer. Hisrogl. x. z.

ff) Lessings "Dad. 6orii insor. 1 . III. tad. 07»2g. 80. zg. Lellori nronnin. litz. 10g. l>Iiirrr-rori irr^cr. 1 . III. x> 0468. rl;7Z. U. f.