n. Antiquarische Aufsätze.
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An die Nemesis.
Geflügelte Nemesis, Du, des Lebens Entscheide«»,Götti» mir ernstem Blick, Tochter der Gerechtigkeit,Du, die der Sterblichen stolz-schnaubenden LaufMit ehernem Zügel lenkt;
Und hasset ihren verderblichen Uebermuth,
Und bannt hinweg den schwarzen Neid.
Ringsum dein Rad, das immerbewegliche,
Spurlose, wendet sich um der Menschen lachendes
Glück.
Verborgen gehst du ihrem Fuße nachUnd beugst der Stolzen Nacken,
Und missest am Maaße stets der Sterblichen Leben ad,Und blickst zum Busen hinunter mit ernstem Blick,Jndeß die Hand das Joch halt.
Sey gnädig, 0 Selige, du, des Rechts Verrheilerin,Geflügelte Nemesis, Du, des Lebens Entscheid««»,Nemesis, Dich, die Untrügliche singen wir,
Und ihre Beisitzerin, die Gerechtigkeit.
Die Gerechtigkeit, die mit weiten Flügeln fliegt,
Die Mächtige, die der Sterblichen hochaufstrebendcs
Herz
Der Nemesis und dem Tartarus selbst entzeucht.
Welch ein Hymnus! wie festgestcllt und veredeltsind in ihm alle Begriffe! Keine Tochter der Nachtoder des Lceanus ist diese Göttin; Tochter der
Gercch-