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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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des Menschengeschlechts. 36g

sich von selbst. Hier so, wie's immer in der Weltgewesen, man verließ die Sache und hieng amZeichen: und da man sich des bloßen Zeichens

nachher schämte, schrieb man ihm Kräfte undArt zu, die die ursprüngliche Sache, von der manabgewichen war, nicht gehabt hatte Kreislauf al-ler Abgötterei und Aberglaubens in der Welt. Vomersten heiligen Denkmal Adams, Seths, des leben-digen Gottes in der Schöpfung war man abgekom-men: man diente der todten Kreatur statt des le-

bendigen Schöpfers, und wo waren glänzendereKreaturen, als Sonne und Gestirn. Wenn ich einHeide wäre, sagt Poung auf seiner Höhe der Phan-tasie, du Sonne wärest mein Gott, und wenn ichein früher, crstgeborner Erdbürger wäre, würde ichim Thal der Prose dazu setzen, der auf dieser Erdemit allem, was Zeit und Wechsel ist, so sehr vonder Höhe abhängt, Sonn' und Sterne, ihr wäretes vielmehr!

Denke man sich die ersten Erfahrungen undBeobachtungen, die die Menschen im Ster neu-reiche machten, und immer mehr inne wurden,wie wir nur mit fortgcrifsen werden, wie alles Obereso tief danieden wirktkonnte cs, würde ein Phi-losoph unserer Zeit sagen, eine glänzendere Entde-ckung geben, als die Entdeckung der Planeten? undwie man nun ihre Zahl und simpelsten Lauf vollkannte, und ihr heiliges Sechs und Sieben stattdes armen Erdepanlhcons einführte! und durch sieZeit und Weltmaaß schied! und Schicksal und Kräfteahnete! siehe, da geschähe bald die große Wan-

Herders Werke z. Nel. u, Theol. V. A a