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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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342
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Aelteste Urkunde

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und mit dem es die ersten Anlagen von Wissen-schaft und Künsten so fest schlug! Einwei-hung, Gedacht« ißbild, heilige Stiftung,Samenkorn des Göttlichen, aus dem sichdas Menschliche nur entwickelte, Neste von Sa-gen der Weltschörfung, so empfangen, so ver-pflanzt was habt ihr gewirkt! Alle erste WeiseGriechenlands, Naturlehrer, Dichter, Gesetzgeber undPropheten waren Kosmogonen! und Kosmogo?um aus Einer Gegend, von Einer Quelle her,Alles sparere Geschwätz der griechischen Schulen warnichts als ein ursprüngliches, auf manche Art ent-kleidetes, Vehikulum der Gottesbildung da ohne,ohne diese historische Dara, bloß er priori nach ei-nem willkürlich angenommenen Gange des mensch-lichen Ersindnngsgeistes; wird diese, wie alle Ge-schichte, purer Roman!

So kommt auch das Verdienst Sokratesins Licht, der die Philosophie von diesem Abstrak-ten der Himmel, der Physik, des weiten kosmogo-uischen Göttermantels, hinunter rief auf die Erde.Da die heilige Decke so mißbraucht war, daß jederals am Hciligthume, an ihr flickte; was sie über,bracht hatte, war schon entwandt, zum allgemei-nen Nutz verwandelt oder verduftet, nur jeder flickteund riß an der Decke: siehe! da riß Sokrates dieDecke mit der Weisheit nieder, die Weisheit seinerZeit war, Zn Kosmogonie und Dichtung überbracht:allmählig von seiner Hülle losgewunden, und Na,turlebre und Mathematik, Gesetzgebung und Welt-weisheit, Dichtkunst und Religion in besondere Bä-che abgeleitet: mit der Zeit die Quelle vergessen,