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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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Aelteste UrkundS

len Sentenzen zusammen und sie passen! sie erklä-ren einander! Alle nur ausgcmalte Laute Einund derselben heiligen Sage!

Gesetzt, es käme ein Knabe, der ausKlopstocksLiederregister alle die Sentenzen, zumal die Liedcr-anfänge nähme, wo der Name Gott nicht das ersteWort ist, und bewiese in mathematischer MethodeKlopstock zum Atheisten, weil er ein Lied, eine Sen-tenz ohne den Namen Gottes angefangen: waswäre von dem Knaben zu sagen? Alles waswir nun von unfern großen Weisen nicht sagen, diedas ganze Alterthum zu Atheisten demonstrirt, daßdie Katheder beben! *) Offenbar weiß man , daßalles, was Thales lehrte, Kosmogonic war, daßAlles bei ihm und den ältesten Gesetzge-bern und Weisen, so davon ausgieng, als esan der Urkunde, Theut und Orpheus gezeigt wor-den. Alle Bildung der Welt also von Kos möge-nie ausgehend das Band war in der Uran-lage geknüpft, die Priester bewahrtens heilig; socmpsiengs Thales, Pherecydes, Pythagoras, und sobrachten sie's weiter: in Religion eingehüllet, nurein Hymnus? Und siehe, da sicng nun einer die

*) Ein großer Lheil von Kudworth ist dagegen ge-schrieben: sonst ist für und wider Alles davon voll:Einer der ärgsten Ankläger ist hier Gundling.Er har in den Gundlingianis fast das ganze Al-terthum zu Atheisten gemacht, und darüber mitTriller, Zimmermann und mit der ganzenWelt, die das Gegentheil behauptete, gezankt.