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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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309
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des Menschengeschlechts. 209

die dckomponirte Gestalt des Piromis, der Urbildder Herme war. In der ägyptischen Symbolsprachewar alles Eins, was nur nach unser» Begriffenauseinander liegt: den Einen gegebenen Mittelbc-griff gegeben, und alle verzogene Linien treten zu-sammen. Bild des Menschen, hieroglyphisch,nicht in menschlicher Gestalt: die Pyramide standam Licht, und der Mittelbegriff lag im Serapiumder Tiefe, wo derMyste den Stein sah. Sie standoben: eine Herme von und in Bauart!

Nun konnte Pyramide (oder Piramide, wie'swenigstens heißen sollte) O siri s gewidmet seyn ,ohne einen Sonnenstrahl vorstellen zu wollen , dennwas war Osiris? Er, wie die übrigen Namen derältesten Götterlehre, keine abgetrennte Figur, son-dern Sonne, das Auge und dcr Scepter, Auge undPhallus, der oberste Gott hienieden, der auf Phthas,Saturn, Rhea folgte, kurz, wie wirs aus Anblickder Urkunde sehn, die leuchtende Mittelfigurdes Welt Urbildes. Wenn er aks Licht trat:siche da die heilige Figur des Dreiecksseiner Augen, wovon jede Pyramidenseite ein Bildist: Welt- und Zeitvatcr: seine Figur so oft fürAlle: sein Name wahrscheinlich selbst nur eine Ab-leitung und Beiandcrung des ursprünglichen heiligenWorts (Sari, Siri), von dessen Figur die Pyra-mide ein crhöhetes Denkmal war. Also Osirisgeweihet, dem Welt-Zeitvater! ihn also auchabbildend! er also auch in seiner ganzen Symbole(schöner und genauer Ausdruck!) darunter begra-ben: denn unten war das Zeitdenkmal, das Ora-kel des Forfchens, in welches die Ostrisgeheimnisse