des Menschengeschlechts. 3c>7
Als man nun in freie Lust kam, und sich dieKunst zufügte, zum Gebäude, zu ewigem Gebäude:was konnte aus Stein und Figur anders werden,als Pyramide und Obelisk? Viereck, Rundeund Spitze auf die simpelste, ewigste Art verbun-den, was konnte anders werden?
Da ward nun in dieser einfach-erhabenen Denk-malstellung, wie mans nur ansah, ihr heiliges Sym-bol sichtbar. Pyramide von jeder Seite das hei-lige Dreieck, was sich oben in ihr Geheimnis,die große Monas, die Alles übersiehet, endet.Pyramide unten ein Viereck, und wenn oben dieKugel darauf ruhcte, das Rund und Eins,Symbol Gottes und der Welt beisammen. BeimObelisk dasselbe auf andere Weise: viereckte
Grundsäule: runder Fortlauf: oben das eckte Py-ramidion mit der Spitze — wer die Geheim-nisse der alten Pythagoräec gelesen, trifft überallEommentar an. Beide Gebäu waren Ausdruckder ältesten Symbole und Hieroglyphe,so fern sie sich in Gebäu bringen ließ.
Und nun begreift man die Namen und Attri-bute dieser Heiligthümer, die sonst ein Unsinn wa-ren , von dem es unbegreiflich ist, wie ihn allenachschreiben können? ,, Sonnenstrahlen soll-ten sie vorstellen" und wer hat je einen Sonnen-strahl gesehn, wie Pyramide und Obelisk gestaltet?„Begräbnis der Könige sollen sie gewesen seyn!"und kein König ist je darin begraben! kein Leich-nam je darin gefunden! kein anderer Eingang, alsin unterirdische Grüfte, und keine Königsmonu-
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