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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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des Menschengeschlechts.

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Sitz der Götter, Priester und Heiligthume zu ma-chen, und mit der Zeit war Aegypten, das nur einFels war, fast ein ausgehöhlter Fels, wo dieKunst so tief hinunter arbeitete, als sie in denPyramiden und Obelisken stieg.

Nach der Sage waren auch die ersten Aegyp-tertempel, wie die heiligen Höhen und Haine allerNationen, ohne Götterbilder und Statuen:es heißt, man verehrte Steine. Und warumman nun eben Steine? und fast allwege in derUrwelt Steine verehrt? da fangen die Systeme vonErralhungcn und Muthmaßungen an.Sie soll-ten Statuen vorstellen! die Erde vorstellen" undich sage, sie sollten nichts vorstellen, als was siewaren, Steine, Denkmale, die erstenDenkmale der Welt.

Daher verbanden sie so gern allwegen dasBiereckte und Rundeund cs ward die be-kannte Hermesfigur: Stein, worauf eine Ku-gel lag, das ist, nach dem Auge der Griechen undder Deutung der Aegyptcr, Stein mit einem Mcn-schenkopf, daraus denn das ganze System desersten Kunstschrittes entstanden, was noch in allenKunstgeschichten falsch ist: denn was hatdieser erste, rohe, vierecklc, kugelbedeckte Stein miteiner menschlichen Statue, als Kunst, gemein?

In der Figur der Steine suchten sie ferner dasViereck, und das Rund mit der Spitze, demEins, zu verbinden das ist, Inbegriff all' ih-rer Wissenschaften zu geben in Einer Figur, in deraus Punkt, Runde und Vierkeck alles ward und"Herder- Werke z, Nel. u. Tyeol. V, U