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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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des Menschengeschlechts. 1L7

geschmack, der zuletzt die ganze Bibel, die hei-ligsten, simpelsten Offenbarungen zu orientalischen,arabischen und egyptischen Phantasien wachen, undalles Wort Gottes als Schaum gelehrter Phrasenverdunsten wird! die simple göttliche Urkunde, diewir entwickelt, aus dem Chaos egyptischer Hefen?Und MoseS, der im kleinsten seines Gesetzes arbei-tete, sein Volk von Egypten weg; »len-ken, es dessen Denkart im wichtigsten und klein-sten zu entwöhnen? Mosaische Licht- unk Recht-schöpfer, die dessen Geist und geheimste Absichtenso innig wittern, der Moses kaute das unschmack-hafte Zeug der egyptische Mythologie als höchsteOffenbarung wieder?

VI, Und denn endlich hat Moses dies Stückin einem Winkel Arabiens gedichtet woher?wie? und wann? dann sein Schall ausgcgangenin aste Welt! und in alle Lande, wie wir gleichstromweise sehen werden, in alle Lande sogar ihreWorte! Woher, daß, wie wir beweisen können,schon lange vor Moses die entlegensten Völ-ker der Erde cs wußten? darauf ganze Religionenund Mythologien, ja die einfachste Grundlage all'ihrer Künste, Einrichtungen und Wissenschaftenbauen konnten? wenn eben hieraus sich Dinge wieSonnenlicht erklären lassen, die sonst als Chaos,Rathsel ' ad Nacht da lagen, wo man laugnete,oder wo lauter Hypothesen , Riesengeister! heuleten:wenn sich überhaupt eben hieraus ein ganzes Alterthumschichten, durch die verworrensten Urgänge der Völ-ker ein Lichtfaden, ziehen laßt, der sich, wie in Cor-