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Völkern diese beiden Acitperioden immer ge-trennt, oft lange getrennt gewesen; daß die Zeitder väterlichen Gebräuche, da man nachUralten Gewohnheiten, Sagen, Sitten und Tra-ditionen lebte, mit der Zeit förmlicher Gesetz-gebung, bürgerlicher Pflicht, Gerichtbüchcr undder feierlichsten Strafen in gewissem Betracht dashöchste Gegenspiel war — Antipoden, die sich kaummit den Füßen berühren! Eben das Dasepn dieserzeigt, daß jene längst abgelebt und unkräftig wor-den, daß man harte Speisen nöthig hat, weil mannicht mehr von Milch guter Vorbilder, väterlicherSitten und Tradition leben kann: — Und ist das,welche Zeiten waren härter in der Gesetzgebung,als Moses? Um ihrer Halsstarrigkeit und Herzens-härte willen! dazwischen Steinen Arabiens ein Fel-sen-Volk in wenigen Jahren zum Volke Kanaansgebildet werden sollte, — Und wo ist eine kind-lichere Einfalt und lieblichere Vater-stimme, als in diesem Stück! Wie verhaltensich die Töne ,, siehe, das hat Gott geschaffen undruhte! Du bist sein Bild!" — und nichts mehr!— und wurde ewige heilige Gottesgewohnheit: wie
Gesetze Und wer sonst auf die fortgehende Ent-wickelung der Zustände und Früchte des mensch-lichen Geschlechts gemerkt. Ich bin überzeugt,daß meine angegebenen Data jeden Lsoni vonUistoira cle l'Lsprit Ilurnain erläutern müssen,wenn an ihm nur Etwas Wahres abgezogenist.--
Herders Werke z. Rel, u, Theol- V, M