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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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des Menschenge schlechte. iSr

weis Gottes nichts als ein Werk so feiner Versuche,Abstraktionen und Spekulationen! mit Mühe her-ausbuchstabirt, und doch voll solcher Zweifel, An-stöße, Unbegreiflichkeiten! harter, rauher, unaus-sprechlicher Lettern! Mit so vielem Gewirr undSchulkram umfangen! auf einem so dunkeln un-leserlichen Blatte geschrieben! Ganz ohne Anschau-ung und Gebrauch und Gefühl des Lebens! Einereurer beredtesten und tiefsinnigsten Köpfe wird sa-gen *1, ,,immer ohne Gott in der Welt!"

Heil ihm! so ließ Gott den Menschen, seinerstes, liebstes, cingebornes Kind, nicht! das Bildseines Wesens, den Abglanz desselben für die ganzeWelt! Die Sabbatkdammerung seiner Schöpfungs-stunde , war schon seine seligste Lccnstunde vormMunde und Antlitz Gottes! Gott lehrte ihnReligion und wer kann sich etwas leichteres,schöneres, fruchtbareres, göttlicheres denken, als diepositive Religion, die in diesem schwängern Sa-menkorns lag.

Die Philosophen der N a tu rr e li gi o n! Na-tur soll ihre erste, einzige, schönste, vollkommenste,zureichendste Religion seyn: sie ists! aber gegen

sie selbst, in wie andcrm Verstände! Könnet ihreuch eine edlere, schönere, vollkommenere geden-

*) Paskal. Es ist für mich wirklich eine Sonder-barkeit des Schicksals, daß das Werk diesesMannes für die Religion so auf uns habe kom-men müssen. Es wäre ohne Zweifel das vortreff-lichste oder bisarreste seiner Art, oder wahrschein-lich beides zugleich geworden.