Älteste Urkunde des Menschengeschlechts. 143
„Welt umziehen, daß ich ruhe! Ich habe über-wunden : zeuch den Pfeil aus der Wunde!" Eon-cert der Glückseligkeit in bunderktausend Stimmen:hier ist sein simpelster Anklang!
Was ist aller Genuß, als Gefühl seiner Kräfte,erlangt zu haben! und zu ruhen, daß manmehr vollende: — sonst ist alle Nuhe Tod! —Abereben, v Mensch, weil du hienieden nie völlig ru-hest, hast Himmel und Erde, nie ganz geschaffen,und mußt wieder an die unvollendete Arbeit mitdeinem Wünschen, Streben, Walten, neu hinan— siehe! deine Ruhe ist noch nicht Sabbath Got-tes. Es ist noch eine Ruhe vorhandendem Volke Gottes. So lasset uns Fleißthun, ein zu kommen in die Ruhe, daßunser keiner dahinten bleibe.*)
Hier Gottes Bild! aber auf Erden: ineinem Zustande der Dürftigkeit unter den Engeln:geniße, Mensch: vollende und ruhe! — allge-nugsam sättigen wird dich diese Welt nie.
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Gott segnete den siebenten Tag und
*) Ich glaube, sonach kommt auch die Stelle desBriefes an die Hebräer, — ein Verfasser, derunfern Wortschlemmern und Paraphrasten mitseiner Mystik so heillose Arbeit macht, — in einsehr natürliches Licht. Wir hoffen von den Bor-stellungsarren dieses Briefes künftig mehr zu hö-ren und zu lernen»