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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts. 121

Tanz zu Hülfe nahm: dem allen zu Hülse, in-

sonderheit bei Einrichtungen, Vorfällen,Gebräuchen andere Denkmale nahm, Feste,wo die Lieder abgesungen, die Begebenheiten abgc-tanzet, die Gesetze und Einrichtungen mimisch wie-derholt und verewigt wurden: Denkmale, hei-lige Steinhaufen, Baume, Säulen, in die etwaein Bild gegraben, auf die ein Gcdachtnißlied ge-macht, bei denen cs als Tradition ewig gesungenuyd wiederholet wurde. Man wird von der Machtund Wirkung gehört haben, die dergleichen sinnlicheSprache, die Stimme der Zeichen, Thaten, Bege-benheiten, Bilder auf Herz und Sinne des Volksgehabt: die Liebe und Begierde, mit der das von

Kindauf gelernt, erfasset und begriffen ward: die

lange ewige Dauer, wie's sich erhalten und fortge-breitct: der große Theil von Kultur und Bildung

des Volks und des ganzen menschlichen Geschlechts,der an dieser dürftigen, aber natürlichen und mäch-tigen Zeichen- und Bildersprache so viel Jahrhun-derte gehangen. Wie schwer und was es für einspates Kunststück gewesen, willkührliche Zeichen, will-kührliche Sprachlaute zu erfinden, den Hauch, dcnunsichtbaren Hauch des Mundes zu fesseln und sicht-bar zu machen, die innere gliedcrlose Geburt desEngels, der menschlichen Seele, auf Einmal Aus-wärtigen, Abwesenden, einer Menge Volks zu ge-stalten, ihre Götterstimme

lönen zu lassen dem Auge!

Man wird von Alle diesem, dem Ursprünge derSchrift, ihren ersten Versuchen und wie es vordiesen ersten Versuchen gewesen, auch noch überall