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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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des Menschengeschlechts.

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Endlich immer ja nur ein Schattenspiel gewis-ser Begriffe unter sich, nur für die Seele, die feineOberfläche genug ist, sich an dem Schattenspiel zubegnügen: aber aus Daseyn fürs Daseyn? Kraftund Wirkung für Herz und Sinne? daß niemandanders fühle und anders handle? Heil uns, wennein Philosoph einen' solchen Beweis erfände wirwaren alle in die nackte Wahrheit selbst verwandelt!

Die sich enthüllende menschliche Seele siehtBilder! sinds Bilder? sinds Sachen? träumt sie,oder ists außer ihr? und was heißt außer ihr ? washeißt: ist Saehe! Daseyn! Gegenwart!wer zeigt, wer lehrt, wer erklärt diese? dasLicht! Licht, das Vorbild der allenthüllendsten De-in o n s t r a k i o n Gottes!

Wer die sonderbaren Seherfahcungen der Kin-der und Sehendwerdenden erwogen, dem Mangelder Begriffe bei Mangel dieses Einen, und seinemAngrenzen oder völligen Unterschiede zu andern Sinnennachgespürt, die unendlichen Versuche bemerkt hat,dadurch wir sehen lernen, und die unzählbarenTrugschlüsse, wenn wir diese gelernte Sehekunstnicht gerade in dem Falle anwenden können erwird dem Gesichte eine eben so weite, künstlich ge-lernte, unzahlbar combinirte, von den Sachen un-terschiedene Sprache entdecken, als das Gehör nurhaben kann. Und wie unendlich schneller, feiner,weit hin verbreiteter, allumfassender ist diese Licht-sprache! die feinste, die ein Mensch fassen konnte,Sprache vom Throne Gottes.*)

Einige Ideen hierüber sind in Bischof BerkleyLHerders Werke r. Nel. n, Thcsl. V» G