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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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95
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gewapnet ist, Sonne zu sehen, und das Lebens-gewühl aller Schöpfung zu empfinden. Esthace mir leid, wenn man dies Bild nur als Bildnähme. Nach aller Natur unserer Sinnlichkeitmüßte sich das Auge mit der Seele dem UnterrichtGottes also öffnen.

Die ganze Welt ein dunkles Gehei mniß:Aufschluß, erste Sprache Gortcs zu diesem Geheim-Niß Licht! Licht das allweite, feine, schnelle,wunderbare, ewig unergründliche Organ der sichden Menschen offenbarenden Gottheit!

Lang und immer ists Spiel, Gesicht undSeele, Licht und Eckenntniß zu vergleichen:das bloße Spiel hat gemacht, daß die wichtigstenLehren der Menschheit, die Philosophie des An-schauen s, der Evidenz, des Zeichens, derErfahrung noch so tief iiz Nacht und Zweifelliegen.*) Nach unfern Philosophen zu rechnen,sollte nichts gewiß seyn, als was sie demonstri-ren und was kann man demonstriren? undwas heißt Demonstriren? und wie viel kanndas Demonstriren allein nur lehren ? undwoher ist, was demonstrirt wird, von jeher dasUngewisseste gewesen?wird das Üngewissestebleiben? wer kein geblendeter Philosoph ist,wird antworten:weil alle Demonstration nurWortwechsel, Verhaltniß gewisser Begriffe ist,über die man sich verstehet! Worte aber sind nur

*) Anfänge in Lamberts Phänomenologie, Mendel-sohns Evidenz, Beattie Unrrügiichkeit u. s. w.