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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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56
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5,6 Aelteste Urkunde

Auch bleibts kein solches Wundern mehr. wiedie einfältigen, unbereistcn Hebräer gewußt, daßauch jenseits ein großes Weltmeer sei), aus dem dieSonne auf-, wohin sic untcrgehe, was also auchumschisst werden rönne sie hattcns wahrlich nichtumschifft: man suchet aber, es war bei ihnen frü-hestes Bild, ganze Genese der Erde.Wie ein Ge-birge aus der See hcrvorgegangen, also ans Meergelagert, mit Meer umusert, wie ein Ei) im Be-cher schwimmend " was Wunder, daß ihnen auchdaher die Sonne auf- und untergehe u. s. w.

Aber genug! Alles eilt zur Besamung, zurBevölkerung. Erde kaum hervorgetreten:

Und Gott sprach

Sprosse die Erde zartes Kraut

und männliches Samen säendes Kraut

Und Bäume, die Samen in ihnen selbst haben.

Und es geschah also.

Zsts nicht, als ob hier schon alle lebendige Pflan-zengeschlechte, zartes, jungfräuliches undhöheres, Samen säendes Kraut und Frucht-däume erschienen? was aber nun freilich wohlnichts, als Ansicht sinnlicher Unterschiede, Gestaltenund Alter werden soll. Wie sehr die Morgenländerin dieser lebendigen Welt grünender Kinder Gottesbekannt, und ihres Geistes voll, daß zumal ihr äl-testes Leben, ihre älteste Dichtkunst und Denkartso botanisch, so reich und fein unterscheidend anNaturwöücrn gewesen säst auf jedem Blatte der