des Menschengeschlechts.
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wühlt, cmporwebt: wo er wandelt, webt himmli-sche Gegenwart: und alles ist Schauer! Alle Dich-ter der Natur haben Bilder davon gegeben:*) diemorgenländischen Dichter wieder am stärksten —was ists, was ihre Natur bis zum Leben, zum Ge-fühl der Gottcsnähe, zum Glauben und Empfindenin Wirksamkeit setzt, als Hauch Gottes, we-bender Wind, rauschender Sturm, das Säuselnder Lüftei
— es hieß sie wehen und rauschenDer Ewige!
Wo sie wehen und rauschen,
Ist er, der Ewige!
Die Fabel jenes Wilden, „ als er den prächti-gen himmelan blühenden Baum mit Königskroneund weitem Gipfel sähe: er stand und staunte —plötzlich fuhr ein Luftschauer durch den Wipfel: csrauscht, spricht, lebt: Gottheit ist gegenwärtig —>der Wilde sank nieder und betete:" Das ist dieGeschichte des Gefühls aller.Menschen. Bewe-gung in der Natur ist Kraft, ist Seele,ist Geist, ist Weben und Leben des Him-mels. Wer wandelt um mich? wer spricht? werwirkt? „Schatten der Väter! Stimmen der Vatersinds, " spricht ein Volk **). „Hauch der Schöpfung,Seele der Natur, Allbelebung," spricht ein ande-res. Es ist Gott, der wandelnde, nahe, innig-nahe Gott, spricht der gotcfühlende Morgenländer!Er kommt in den Lüsten,
*) Homer, Mitten, Ktepsteck, Ossiam
**) Ossian.