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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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des Menschengeschlechts.

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wühlt, cmporwebt: wo er wandelt, webt himmli-sche Gegenwart: und alles ist Schauer! Alle Dich-ter der Natur haben Bilder davon gegeben:*) diemorgenländischen Dichter wieder am stärkstenwas ists, was ihre Natur bis zum Leben, zum Ge-fühl der Gottcsnähe, zum Glauben und Empfindenin Wirksamkeit setzt, als Hauch Gottes, we-bender Wind, rauschender Sturm, das Säuselnder Lüftei

es hieß sie wehen und rauschenDer Ewige!

Wo sie wehen und rauschen,

Ist er, der Ewige!

Die Fabel jenes Wilden, als er den prächti-gen himmelan blühenden Baum mit Königskroneund weitem Gipfel sähe: er stand und staunteplötzlich fuhr ein Luftschauer durch den Wipfel: csrauscht, spricht, lebt: Gottheit ist gegenwärtig>der Wilde sank nieder und betete:" Das ist dieGeschichte des Gefühls aller.Menschen. Bewe-gung in der Natur ist Kraft, ist Seele,ist Geist, ist Weben und Leben des Him-mels. Wer wandelt um mich? wer spricht? werwirkt?Schatten der Väter! Stimmen der Vatersinds, " spricht ein Volk **).Hauch der Schöpfung,Seele der Natur, Allbelebung," spricht ein ande-res. Es ist Gott, der wandelnde, nahe, innig-nahe Gott, spricht der gotcfühlende Morgenländer!Er kommt in den Lüsten,

*) Homer, Mitten, Ktepsteck, Ossiam

**) Ossian.