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und er erfuhr auch seinen Tod erst eine volle Woche später, nach-dem der Leichnam längst beerdigt war.
„Nehmt einmal das Glas, Jelverton, und seht nach demBurschen. Mir wird er immer undeutlicher — er muß uns raschans den Augen kommen. Merkt mir besonders darauf, ob Ihr irgendein Zeichen bemerkt, daß er westwärts zu gieren beabsichtigt."
„Dies; könnte wohl kaum geschehen, ohne seinen vorderen Flügelans die andere Seite zu stellen. — Ich will mich hänge» lassen,Kapitän Cnffe, wen» ich ihn überhaupt noch sehe. Ah! hier ist er,todt gerade vor uns, aber so düster wie ein Gespenst. Ich kannkaum seine Segel unterscheiden: noch hat er seine Dvppelflügel: hol'ihn der Teufel, er gleicht weit eher einem Gespensterschiffe, alseinem wirklichen Wesen. Jetzt, bei dieser Gierung Hab' ich ihnwieder verloren, Sir — ich wollte, Ihr suchtet ihn selbst, Kapi-tän Cnffe; ich thne, was ich kan», aber ich finde ihn nicht mehr."
Cnffe fing nun selbst an, ihn anfznsnchen — doch vergeblich.Einmal glaubte er ihn freilich z» sehen; aber bei gcnancrcr Un-tersuchung fand er, daß es nur eine Täuschung war. Sv langehatte er ans diesen einen Gegenstand hingeschant, daß die Illusionseinem geistigen Auge recht leicht das Bild des kleinen Luggersin schwachen Umrissen vvrmalen konnte, wie er, einem Wölkchenam Himmel ähnlich, doppeltgeflügelt dahinznfliegen und seinerBeobachtung fortwährend zu spotten schien. Die ganze Nachtträumte er von ihm, und es vergingen kaum fünf Minute», woseine nmhcrschweifenden Gedanken ihm nicht verführerische Ge-mälde vor Augen hielten, wie er den Lugger eben in Besitz nahmund die ersehnte Prise endlich bemannte.
Schon vorher hatte er den beiden andern Schiffen durch Signaleden Befehl zngesclsickt, daß sie ihren Kurs ändern sollten, um demFcn-Follet, für den Fall, daß er selbst eine andere Richtung an-nehmen sollte, vielleicht doch noch z» begegnen. Lyon wurde west-wärts, die Terpsichore aber etwas weiter gegen Osten beordert,