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in seiner Takelage. Das Bratspillsegel war, sobald es todt in denWind kam, eingenommen worden, nnd das Schiff zog rnhig unterseinen beiden ungehcnern Doppelflügeln dahin, da es sich a»f ihreFestigkeit oollkommcn verlassen konnte. Die Nacht war nicht finster;gleichwohl durfte man hoffe», falls der bisherige Unterschied im Segelnfortdancrte, dem Feinde noch vor achtUhr ans dem Gesicht zn gelangen.
Eine Sternjagd ist, wie das schon bekannte Sprüchwort sagt, 'eine lange Jagd. Es beweist schon große Ueberlegenhcit, wennein guter Segler über eine Meile mehr als ein anderer in derStunde zurückgelegt: aber selbst unter solchen Umständen müssenviele Stunden verstreichen, bis einer den andern bei Tag ans denAngen verliert. Die drei englischen Schiffe hielten erstaunlich gutRichtung, indem die Proserpina nur ein klein wenig voran war;der Irrwisch dagegen hatte nach Verlauf von sechs Stunden seitdem Beginne der Jagd einen Vorsprung von vollen vier Meilengewonnen — die letzten drei von dem Augenblicke an gerechnet,da er seine Doppelflügel wieder entfaltet hatte.
Seine Leichtigkeit kam dem kleinen Fahrzeug herrlich zn Statten:die Segel hatten eine geringere Last nachznziehen, und Pintard be-merkte, wie der Rumpf, nachdem der scharfe Kiel das Wasser getheiltnnd an den Bügen emporgeworfen hatte, — nur ganz leicht überdie Wellen hiuzustreifen schien. Stunde um Stunde saß er auf demBugspriet nnd beobachtete den Lauf seines Schiffchens: kaum sahman vorne eine Schaumreihe anfspritzen, als sie auch schon amHiuterthcile des Luggers glitzerte. Von Zeit zu Zeit lüpfte einenachstürzende Woge den Spiegel des Schiffes auswärts, wie wen»sie ihn über die Büge hinanswerfen wollte: der Fen-Follet aberwar zu sehr an solche Bewegungen gewöhnt, um sich dadurch außerFassung bringe» zn lassen — wie eine Schanmblase hob er sichauf den Wellen empor, nnd ein Pfeil konnte kaum mit größererSchnelligkeit vorüberfliegcn, als er jedes Mal wieder vorwärtseilte, wie wenn er die verlorene Zeit einholcn wollte.