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angespannt, hielt fest, und ihn selber ausgenommen, stand diegcsammte Mannschaft an den Hebebäumen. Das Anschwellen derSee hatte den ganzen Morgen über mehr und mehr nachgelassen,und von dieser Seite war also nur wenig Hilfe zu erwarten.Doch auch dieses Wenige wollte man nicht verabsäumen, dennohne solche Unterstützung schien das Werk unausführbar.
„Haltet euch bereit, ihr Leute," rief Raoul, ans dem Hackbordans- und abschreitend, „und zieht aufs Kommando. Wir wolleneine hohe Woge abwarten, dann spannt mir aber jede Nerve, bises endlich geht. ?ss encore, mes enlsnts — pas encore! Paßtans! — da drüben kommt ein Bursche, der uns heben wird —jetzt angezogen — stärker angezogen — zieht mit Leib und Seele!— zieht Alle zusammen!"
Die Leute gehorchte». Zuerst kam ein schwächerer Ruck, dannwurde die Anstrengung vermehrt, und eben als die Woge unter demKiele des Luggers hinrollte, boten sie, dem Befehle gehorchend, dieäußerste Kraft auf — und der Kiel rührte sich zum ersten Mal.
Dies; gab neuen Math, obgleich der Rnck nicht über sechs Zollbetragen mochte; es war jedenfalls eine entschiedene Bewegung undganz in der wahren Richtung. Der endliche Erfolg spornte die Leutezu einer verstärkten Anstrengung. Es war voranszusehen, daß ihreMuskel» beim nächsten Zuge eine zehnfache Stärke entwickeln würden.,
Dieß Alles wurde von Raonl nicht übersehen, und er beschloß,die Begeisterung nicht ungenützt schwinden zu lassen.
„Lncore mes enlanto!" sprach er. „Stellt euch bereit! HabtAcht — jetzt ist's Zeit! Zieht, und reißt die Planken von demKiele des Luggers los — zieht, ihr Leute, zieht!"
Dießmal war die Anstrengung ganz so, wie man sie brauchte.Kaum war die Woge hereingerollt, als die Leute mit aller Machtzu ziehen anfingen: bald fühlte man ein leichtes Steigen — eineabermalige Anstrengung folgte — der Irrwisch verließ sein Bett,rollte in das tiefe Wasser, indem er aus Mangel an Ballast beinahe