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seiner ganzen Länge nach nieder, so daß sein Gesicht mir wenigeZolle von Jthnels Kopfe entfernt war.
„Alles sicher," wisperte er; „was habe ich jetzt zn thnn?"
„Nichts; aber schiebt Euch mittelst Eurer Füße sorgsam vorwärts."
Ließ that Raonl; Anfangs Zoll für Zoll, bis ihm Jthuel dasEnde eines Taues mit dem Bemerke» in die Hand schob, dasselbesei an den Kanal oben wohl befestigt.
Jetzt war die Aufgabe leicht; die einzige Gefahr war nur nochvon allzu großer Eile zu besorgen. Nichts wäre Raonl leichtergewesen, als seinen Körper durch die Stiickpforte zu ziehen undsich in das Boot hinabzulassen: um aber glücklich zu entkommen,war es immer noch nöthig, jede Beobachtung zu vermeiden.
Das Schiff stand eine halbe Meile von der Landspitze vonCampanella entfernt, und derselben gerade gegenüber; für dieFlüchtlinge war aber an keine Sicherheit zu denken, wenn sie sichnicht unbeachtet eine ziemliche Strecke weit entfernen konnten.Diese Betrachtung veranlaßte Jthnel zu der äußersten Vorsicht,und auch sein Freund ließ diesen Wink nicht verloren gehen.
Mittlerweile war aber Raonl so vollkommen Herr seiner Bewe-gungen geworden, daß er seine Beine ohne bedeutende Anstrengungaus der Schießscharte zu ziehen vermochte: von da in's Boot hinab-zusteigen, war das leichteste Ding von der Welt. Aber ein Druckvon Jthnels Hand hemmte ihn noch in seinen Bewegungen.
„Wartet ein bischen," flüsterte der Letztere, „bis die Italienerdicht unterhalb stehen."
Das Gezänk war jetzt so laut und hitzig, daß man nicht mehrviel Zeit verlieren durfte. Jthuel gab das Signal, und Raonl zogKopf und Schultern mit den Armen empor, während er die Füßegegen die Kanone stemmte: im nächsten Augenblicke hing er senkrechtzwischen den großen Puttingen. Es bedurfte blos einer Sekunde,um leicht und geräuschlos in das Boot hinabzugleiten.
Als seine Füße den Querbalken berührten, fand er, daß der