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„Kümmert Euch nicht um die Vorfälle zu Elba. — Gefangener,wünscht Ihr den Zeugen selbst zu befragen?"
„Etouell," begann Raonl, „weißt du micht, daß ich GhitaCaraccioli liebe?"
„Nun, Kapitän Rnle, ich weiß wohl, so denkt Ihr und sosagt Ihr auch, aber ich halte derlei Geschichten von jeher fürziemlich veränderlich und räthselhaft."
„Habe ich nicht oft an der feindlichen Küste gelandet, blosum sie zu sehen und ihr nahe zu sein?"
Jthnel hatte im Anfang nicht recht gewußt, was Raonl mitall' Dem beabsichtigte; jetzt erst hatte erden rechten Schlüssel ge-funden, und von diesem Augenblicke an hätte kein Zeuge seineSache» besser machen können als er.
„Ja," antwortete er, „das habt Ihr wenigstens hundertmalgethan, und jedesmal ganz gegen meinen Rath."
„War nicht gestern, als ich in die Bai herankam, mein ein-ziger Zweck, Ghita und Ghita allein — zu finden?"
„Ganz so. Das Alles, ihr Herren, ist eben so gewiß, als daßder Vesuv, rauchend wie ein Ziegelofen, da vorn am Golfe steht.Das war Kapitän Rnle's alleinige Absicht."
„Ich hörte Euch so eben noch, und zwar kaum vor einemAugenblicke sagen, Zeuge," warf Lyon ein - „Ihr wüßtet nicht,ans welchem Grunde der Gefangene nach dem Golfe von Neapelgekommen sei: — Ihr nanntet sein Benehmen sogar unerklärlich."
„Ganz richtig, Sir, und das ist es auch für mich. Ich wußtedie ganze Zeit über, daß Liebe dabei im Spiele war; aber ichnenne Liebe keinen Grund, und deßhalb heiße ich die Sache un-erklärlich. Das ist die Erklärung des Ganzen. — Ja, ichwußte, es war Liebe für Miß Gyty — das gilt aber vor demGesetz nicht als Beweggrund."
„Antwortet uns nur mit Thatsachen: das Gericht wird überdie Beweggründe schon selbst entscheiden. - Woher wißt Ihr,