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14 (1853) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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voransznsehen, daß er in Booten verfolgt und cingeholt werdenwurde, und dieser Gedanke zähmte seine Ungeduld.

Es ist nicht leicht, die Stimmung zu schildern, in welcher sichdieser Mann zum zweiten Mal ans dem Verdeck seines frühere»Kerkers wiederfand, und zwar dießmal mit der weiteren Gefahrvor Angen, daß er erkannt und als Deserteur behandelt werdenkönnte. Der Fall mag in unseren Tagen empörend klingen, daßein Ausländer, mit Gewalt znm Kriegsdienst für eine fremdeNation gepreßt, sein Leben dcßhalb in Gefahr sehen sollte, weiler von dem Vorrechte unserer Natur Gebrauch gemacht unddiese Tyrannei geflohen hatte, sobald die Umstände ihm die Mitteldazu in die Hand gegeben. Aber das verflossene Jahrhunderthat nicht minder ungerechte Sccncn mit angesehen, und trotz all'der abgeschmackten Philanthropie und der nichtssagenden Prophe-zeiungen eines ewigen Friedens, welche die heutige Mode gegendie Erfahrung des Menschengeschlechtes anfstellt ist immernoch zu fürchten, daß selbst noch die kommenden Zeitalter Pa-rallelen hiezu liefern werden, wenn nicht der gesunde Sinn derAmerikaner unter den gesetzgebenden Körpern der Vercinsstaatenrichtigere politische Ansichten, einen besseren Uebcrblick ihrer eige-nen Pflichten und genauere Kenntnisse von der Lage der verschie-denen christlichen Gemeinwesen verbreitet, als ihre legislativenund politischen Debatte» in den letzten paar Monaten an denTag gelegt haben.

Mit einem Wort der Gegenstand all' dieser Trübsal fühltein sich die innige Ueberzengung, daß ihm seine gesetzlichen wie mo-ralischen Rechte bei gegenwärtiger Veranlassung nur wenig nützenwürden. Dann wird auch ein Mann niemals ein Unrecht begehenselbst wenn es zur Vertheidigung eines anererbten Rechtes geschahoder insgeheim das Bewußtsein zu haben, daß ,niemals gute Fruchtaus schlimmer Aussaat keimen könne', und auch Jthuel fühlte einengewissen inneren Mahner, der ihm vorhielt, daß er, so gerechte