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„Keineswegs, Sir. Unsere Befehle lauten allerdings — ver-brennen, versenken »nd zerstören. Dies; ist Englands Politik in die-sem verzweifelten Kriege, »nd sie muß auch aufrecht erhalten werden.Ihr wißt so gut wie ich selbst, wofür wir streiten — es ist ein Kampf,der sich nicht mit Höflichkeit dnrchfechten läßt: dennoch möchte icheine glorreiche, heilige Sache nicht gerne durch Unmenschlichkeitbefleckt sehen. Wer in offenem, männlichem Kampfe fällt, verdienteher nnsern Neid, als unser Mitleid, denn er bezahlt die großeSchuld der Natur blos um etwas früher, als es sonst wohl geschehenwäre; aber in dem Gedanken, unsere Mitgeschöpfe wie die Lumpeneines Pestkranken zu verbrennen, liegt Etwas, gegen das sich unsereMenschlichkeit empört. Nichtsdestoweniger müssen wir diesen Luggerum jeden Preis zu bekommen suchen, denn Englands Macht undHandel darf nicht ungestraft ans so kecke Weise gestört und ver-höhnt werden. Die Laufbahn dieser französischen Tiger muß, undgelte es auch jedes Opfer, geschloffen werden, Kapitän Cuffe."
„Das weiß ich, Mylord; was das betrifft, so liebe ich fürmeine Person einen Republikaner so wenig, als Eure Herrlichkeitoder gar Seine Majestät selbst mir immer es thnn kann, und ichbin überzeugt, Sie findet so wenig Geschmack an dem Ungeziefer,als Fleisch und Blnt nur immer einimpfen können."
„Ich weiß, Ihr denkt so, Cuffe, — ich weiß gewiß, so denktIhr, und ich schätze Euch deßhalb mir um so höher. Bei demEngländer gehört es theilweise zur Religion, in Zeiten wie dieseden Franzmann zu hassen. Nach dem Frieden von 83 ging ichüber den Kanal, um ihre Sprache zu erlernen, sympathisirte aberselbst in Friedenszeiten so schlecht mit ihnen, daß ich nie imStande war, eine» Brief in ihrer Sprache zu schreiben oder selbstnur die nöthigsten Bedürfnisse des Lebens zu verlangen."
„Wenn Ihr auch nur das Geringste verlangen könnt, so seidIhr weit geschickter als ich, denn ich konnte in ihrem Kauder-wälsch das Gallion nie vom Spiegel unterscheiden."