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14 (1853) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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beabsichtigten Beute entgegen. Ohne Jthuels mißtrauischen Scharf-blick würbe der Plan wohl schwerlich entdeckt worden sein, undhatte sich nicht Raoul mit kaltem Mnthe und rascher Besonnen-heit dazwischen geworfen, so wäre die List, trotz des schon erreg-ten Verdachtes, unfehlbar gelungen.

Cnffe stand mit allen Uebrigen ans dem Verdecke der Fregatteund bewachte in gespannter Erwartung den Ausgang der Sache.Sie waren kaum im Stande, die Segel der Felncke mit Hilfe einesNachtglases zu beobachten, während diese gegen den Lugger Hin-trieb, und Jelverton hatte eben gerufen, die beiden Schiffe stießengegen einander als auch schon die Flammen emporschlngen.

I» dieser Entfernung schienen natürlich beide Schiffe eine ein-zige Feuerwaffe zu bilden, und als der Irrwisch um hundertSchritte näher gegen die Fregatte steuerte, während die Felnckezu brennen fortfnhr, erschienen sie beide, vom Bord der Proserpinaans gesehen, doch nur wie ein Ganzes, da sie sich mit dieser inschnurgerader Linie befanden.

Die Engländer erwarteten jeden Augenblick, die Pulverkam-mer des Luggers in die Luft fliegen zu Horen, und als dieß nichtgeschah, mußten sie zu dem Schluffe gelangen, daß das Schiffbereits untergesnnken sei.

Griffin selbst ruderte landeinwärts, sowohl um das Feuer desJrrwisches, an dem er vorbei gemußt hätte, zu vermeiden, alsauch in der Hoffnung, den feindlichen Führer, wenn er in einemBoote zu entkommen versuchen würde, vielleicht abschneiden zukönnen. Er erreichte sogar, eine volle Meile von dem Anker-plätze entfernt, einen Landnngspnnkt in dem Flusse, und wartetedort bis lange nach Mitternacht, bis er endlich fand, daß sichder Himmel mit Wolken bedeckte und die nächtliche Dunkelheitzunahm, worauf er, um jedem Unfälle ansznweichen, in einemweiten Bogen um das rauchende Wrack herumfuhr und nach derFregatte zurückkehrte.